Grundbucheintragung Teil 2 – endlich Eigentümer!

Am 19. März 2016 (einem Freitag) erhielten wir dann endlich die Information von unserem Notar, dass das Katasteramt die Grundstücksteilung vermerkt hat und schickte uns den „richtigen“ Kaufvertrag über das Grundstück zu. Die Eintragung im Grundbuchamt hatte er zeitgleich in Auftrag gegeben. Natürlich wurden wir aufgefordert möglichst schnell (innerhalb einer Woche) den Kaufpreis an die bisherigen Eigentümer zu zahlen.

Nun hieß es schnell die Bank informieren! Glücklicherweise erreichten wir die Hotline der ING DiBa auch am Freitag Nachmittag. Der nette Herr erklärte uns aber gleich, dass die Bank vorab einen Auszug aus dem Grundbuchamt als Sicherheit benötige, bevor sie auszahlen können. Den hatten wir natürlich nicht, da dies ja gerade erst vom Notar beauftragt wurde. Müsste man als Notar mit zig Aufträgen im Jahr doch eigentlich wissen, oder? Nachdem wir die nette Notargehilfin am Montag darauf erreicht haben, wurde ihr das auch klar. Sie wollte sich beeilen und wir sollten die Eigentümer informieren. Wir? Das fanden wir schon recht dreist: Der Notar macht einen Fehler und wir sollten ihn ausbügeln und den Eigentümern sagen, dass wir die Frist nicht einhalten können!? Zum Glück waren die Eigentümer sehr freundlich und gelassen, das war also kein Problem.

Nach mehreren Telefonaten mit dem Grundbuchamt und dem Notar erhielten wir dann 2 Wochen später den Grundbuchauszug. Diesen konnten wir online bei unserer Bank hochladen und uns nach der Auszahlung einen Tag später stolze Grundstücksbesitzer nennen 🙂

Nachdem uns das Grundstück dann endlich offiziell gehört hat, konnten wir die im Bauvertrag der Akost aufgeführten Vorbehalte „Nichtgenehmigung einer Finanzierung“ und „Nichtzustandekommen eines Kaufvertrages über das in Aussicht befindliche Baugrundstück“ zurück nehmen. So stand dem Hausbau auch nichts mehr im Wege.

Glückliche Grüße,

Claudia.

 

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